Initiative Stolpersteine Bergen-Enkheim
Frankfurt am Main
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Ein starkes Zeichen gegen das Vergessen!
Große Resonanz in Bergen-Enkheim
Ein Beitrag von Otokar Löbl aus Social Media zur
Gedenkveranstaltung am 05.09.2026
So viele Teilnehmer wie noch nie: Die überwältigende Resonanz auf den gestrigen Gedenktag zur Deportation
der Jüdinnen und Juden in Bergen-Enkheim unterstreicht eindrucksvoll die wachsende Bedeutung einer aktiven
Erinnerungskultur.
Gerade angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen und eines spürbaren Anstiegs von
Antisemitismus zeigen Gedenkveranstaltungen wie diese, wie wichtig Zusammenhalt und Wachsamkeit sind.
Mit einer zutiefst bewegenden Gedenkstunde haben die Initiative Stolpersteine Bergen-Enkheim, zahlreiche
Bürgerinnen und Bürger sowie vielen Vertretern aus Politik und Gesellschaft der 28 jüdischen Mitbürger
gedacht, die 1942 von den Nationalsozialisten verschleppt und ermordet wurden.
Die Teilnehmer versammelten sich direkt vor der heutigen Verwaltungsstelle in der Marktstraße 30. Genau an
diesem Ort wurden die Betroffenen damals zusammengetrieben, bevor ihr schwerer Weg zum Bahnhof
Mainkur und weiter in die Vernichtungslager begann.
Neben den Organisatoren der Initiative Stolpersteine – Norbert Wied, Ewald Wirth und Cornelia Sammet –
nahmen zahlreiche Ehrengäste teil, die diesem Gedenken ein besonderes Gewicht verliehen:
• Lawrence de Donges-Amis (Ambassador to Germany for the European Jewish Association in Brüssel)
• Rainer Zuber (Landesvorsitzender der LSU Hessen)
• Eva Gilbert (Lehrerin der Schule am Ried, Bildungspartnerschaft zur Erinnerungskultur)
• Otokar Löbl (Vorsitzender des Fördervereins Saaz und stv. Vorsitzender der CDU Rödelheim)
• Katja Sahler (Ortsbeiratsmitglied der CDU)
• Tom Winhold (Ortsbeiratsmitglied der SPD und Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft)
• Lothar Streck (BdV, Bund der Vertriebenen)
Dieses Gedenken ist kein reiner Blick zurück. Wie Cornelia Sammet in ihrer eindrucksvollen Rede betonte, ist
es ein aktiver Auftrag für die Gegenwart: Gerade in Zeiten von wieder erstarkendem Antisemitismus und
Ausgrenzung ist es die Pflicht jedes Einzelnen, lautstark für Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit
einzustehen.
Otokar Löbl
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Foto: Otokar Löbl